Diäten - Abnehmen leicht gemacht
Was bedeutet "Diät"?
Das Wort "Diät" kommt aus dem Griechischen und bedeutet ursprünglich "Lebensweise". Der Begriff umfasst nicht ausschließlich die Ernährung, sondern auch die Art und Weise, wie man sein Leben führt.
Schon in der Antike war bekannt, dass man mittels der Ernährung, beziehungsweise einer veränderten Ernährung, die Gesundheit und das körperliche Befinden beeinflussen kann. Freilich gingen die Ärzte damals noch davon aus, dass die Ernährung auf die vier Körpersäfte einwirken und so ein eventuelles Ungleichgewicht beseitigen könne.
Heute wird der Begriff Diät fast nur für die Maßnahmen zum Gewichtsverlust verwendet und für die spezielle Ernährung im Umfeld einer Krankheit. Die Diätetik beschäftigt sich allerdings nicht nur, wie man vermuten könnte, mit dem Gewichtsverlust, sondern ganz allgemein mit der richtigen Lebensweise. Dazu gehören neben der richtigen Ernährung auch Bewegung und der Ausgleich von Stress.
Schlank im Schlaf - die neue Super - Diät ?
Den Gedanken, dass Diät bedeutet, hungern zu müssen können Sie schlichtweg verwerfen.
Allein der Gedanke, ab dem nächsten Morgen abnehmen zu wollen, wird von Ihren Zellen sofort registriert, was dazu führt, dass sie auf Sparflamme schalten. Um es mit anderen Worten auszudrücken: Der Stoffwechsel wird heruntergefahren.
Eines ist jedoch sicher: Die Phase mit der längsten Zeit der Fettverbrennung findet im Schlaf statt. Das einzige, was man wissen muss, ist, wie man diese Zeit am effizientesten nutzt.
Das wichtigste bei der ganzen Sache ist, den Körper zu den verschiedenen Tageszeiten mit der richtigen Zusammensetzung von Nährstoffen zu versorgen.
Tagsüber ist es essentiell dem Körper vor allem Kohlenhydrate zuzuführen, da diese ihm die nötige Energie zukommen lassen, um die täglich anfallenden Aufgaben ohne Probleme meistern zu können. Daher gilt, zum Frühstück am besten ein Brot oder Brötchen, belegt mit Marmelade, Honig oder auch Nutella, zu sich zu nehmen. Alternativ eignet sich auch ein Müsli. In diesem Falle sollte allerdings vermieden werden, dies mit Milchprodukten zu kombinieren, sondern eher auf Säfte oder Obst zurückzugreifen. Es sollte demnach morgens vermieden werden, eiweißhaltige Produkte, wie Käse, Wurst, Ei oder Joghurt zu verzehren.
Das Mittagessen sollte aus einem Mix der verschiedenen Nährstoffe bestehen. Vor allem Kohlenhydrate und Eiweiße sollten nicht fehlen. Um den Tagesbedarf abzudecken, können beispielsweise Eintöpfe mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln zubereitet werden. Als Alternative eignen sich Nudeln, Ei, Fisch oder Reis.
Wichtig am Abend ist es, komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten. Dies kann am besten realisiert werden, wenn man sich für eine Kombination aus Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Soja mit Gemüse und Salat entscheidet.
Dadurch wird gewährleistet, dass der Insulinspiegel so niedrig wie möglich gehalten, was sich wiederum positiv auf die nächtliche Fettverbrennung auswirkt.
Man unterscheidet generell zwischen zwei Typen der Nährstoffverarbeitung: Dem Ackerbauer und dem Nomaden. Zu welchem Typus man zählt, kann mit Hilfe von speziellen Tests ermittelt werden. Da der Anteil der Kohlenhydrate von der jeweiligen Art der Verarbeitung sowie vom Ausgangsgewischt abhängig ist, sollte beispielsweise beim Nomaden die Kohlenhydratzufuhr reduziert werden.
Für die ganz Eiligen unter ihnen gibt es sogar eine Art Turbo-Form der Gewichtsreduzierung.
Bei dieser verzichten die Nomaden mittags komplett auf Kohlenhydrate; nur zum Frühstück dürfen dem Körper einige wenige dieses Nährstoffes zugeführt werden.
Die Ackerbauern sollten hingegen lediglich um die Reduzierung von Kohlenhydraten am Mittag bemüht sein.
Oberstes Gebot bei dieser Diät ist es natürlich, dem Körper ausreichend Schlaf zu gönnen. Um Effekte erzielen zu können, sollten Sie also mindestens sieben Stunden pro Tag schlafen.
Da der Körper die Nacht zur Erholung und Revitalisierung nutzt, muss außerdem darauf geachtet werden, nicht zu spät zu Bett zu gehen. Sollte es der Fall sein, dass Sie jeden Abend erst um Mitternacht schlafen gehen, wird die gewünschte Gewichtsreduzierung nicht oder nur sehr verlangsamt eintreten.
Eine Woche mit der Schlank-im-Schlaf-Diät könnte folgendermaßen gestaltet werden:
7.00h Aufweckgymnastik mit anschließendem Kohlenhydrat-Frühstück.
10.00h Kurzer Spaziergang in relativ zügigem Tempo.
14.00h Entspannungspause.
Ab 17.30h Insulin-Trennkost-Abendessen.
Anschließend Sauna oder Entspannungsbad.
Ganz wichtig: Das Zu-Bett-Gehen nicht vergessen.
Die Divise lautet also, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu essen. So einfach gelangt man zum erwünschten Erfolg.
Gründe für Diäten
Gründe für Diäten gibt es viele
Über 50 % der Deutschen sind übergewichtig, die wenigsten davon krankheitsbedingt. Die Erklärung "Ich hab' halt schwere Knochen" oder "Das liegt an den Drüsen" dient meist nur dazu, sich selbst über den wahren Grund des Übergewichts hinwegzutäuschen. In fast allen Fällen ist eine falsche, zu kalorienreiche Ernährung Schuld am Übergewicht. Ein Gewichtsverlust verringert nicht nur das Risiko von Krankheiten, er führt häufig auch zu einem optisch ansprechenderen Äußeren.
Aber nicht nur bei Übergewicht ist eine Diät angebracht. Auch bei bestimmten Krankheiten müssen die Patienten oft eine mehr oder weniger strenge Diät befolgen, um die Krankheitssymptome zu lindern, um eine Verschlechterung ihres Zustandes zu vermeiden oder um eventuell sogar ganz zur Heilung zu finden.
Ein dritter Grund für eine Diät kann eine Unverträglichkeit gegenüber einem oder mehreren Lebensmitteln sein. Bei der entsprechenden Diät wird auf das nicht vertragene Lebensmittel größtenteils oder teilweise verzichtet. Oft ist es nicht damit getan, nur das betreffende Lebensmittel zu vermeiden. Manche allergene Substanzen werden auch noch "versteckt" in anderen Produkten verwendet, so dass der Lebensmitteleinkauf zu einer echten Herausforderung werden kann.